Chinesische Aussprache: der komplette Leitfaden für Deutschsprachige

Pinyin, die vier Töne, Anlaute und Auslaute – zum Anhören und Üben

Jede Silbe im Hochchinesischen besteht aus drei Teilen: einem Anlaut (dem Konsonanten am Anfang), einem Auslaut (dem Vokalteil) und einem Ton (dem Tonhöhenverlauf). Wer die 21 Anlaute, die Auslaute und die vier Töne beherrscht, kann jedes Wort der Sprache aussprechen. Dieser Leitfaden zur Mandarin-Aussprache erklärt alle drei Bausteine, die Tonwechsel im Satz und vor allem die Stellen, an denen dir dein Deutsch hilft – und die, an denen es dich in die Irre führt. Zu jedem Abschnitt kannst du die Laute anhören und deine eigene Aussprache direkt prüfen.

So ist eine chinesische Silbe aufgebaut

Jedes chinesische Schriftzeichen steht für genau eine Silbe, und diese Silben sind kurz und regelmäßig gebaut. Pinyin, die offizielle Umschrift mit lateinischen Buchstaben, schreibt jede Silbe als Anlaut + Auslaut, mit einem Tonzeichen über dem Hauptvokal:

ZeichenPinyinAnlautAuslautTon
好hǎohao3. Ton
中zhōngzhong1. Ton
学xuéxüe (geschrieben ue)2. Ton
爱ài(keiner)ai4. Ton

Nicht jeder Anlaut lässt sich mit jedem Auslaut kombinieren, deshalb gibt es nur rund 400 gültige Silben – im Deutschen sind es um ein Vielfaches mehr. Die Pinyin-Tabelle ordnet sie alle in einem Raster an: Anlaute in der einen Richtung, Auslaute in der anderen, und jedes Feld spielt dir die Silbe in allen vier Tönen vor. So kannst du die chinesische Aussprache Silbe für Silbe anhören, bevor du sie selbst sprichst. Pinyin-Tabelle mit Aussprache anhören →

Die vier Töne im Chinesischen (und der neutrale Ton)

Ein Ton ist der Tonhöhenverlauf einer Silbe – und er verändert die Bedeutung: ma mit vier verschiedenen Tönen sind vier verschiedene Wörter. Im Deutschen benutzt du die Satzmelodie für Fragen, Betonung und Gefühle; im Chinesischen gehört die Melodie fest zum Wort. Beschrieben werden die Töne meist auf einer Skala von 1 (deine tiefste bequeme Stimmlage) bis 5 (deine höchste). Es geht also nicht um feste Noten, sondern um die Form innerhalb deiner eigenen Stimme.

mā · má · mǎ · mà (Mutter, Hanf, Pferd, schimpfen)

mā · má · mǎ · mà

Das Audio nutzt die integrierte Mandarin-Stimme deines Browsers. Für hochwertigeres, KI-bewertetes Üben probiere die TonePerfect App aus.

shī · shí · shǐ · shì (Gedicht, zehn, Geschichte, sein)

shī · shí · shǐ · shì

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Erster Ton · hoch und gleichbleibend (55)

妈 mā (Mutter)

Such dir einen bequemen hohen Ton und halte ihn ganz gerade, wie einen gesungenen Ton. Der häufigste Fehler: zu tief anfangen oder am Ende absacken lassen – dann klingt er gelangweilt oder wie ein schwacher vierter Ton.

Zweiter Ton · steigend (35)

麻 má (Hanf; taub (gefühllos))

In der Mitte anfangen und hochziehen, wie bei einem erstaunten „Hä?“ oder „Wie bitte?“. Die meisten Lernenden steigen zu wenig oder zu spät – übertreib die Steigung am Anfang ruhig.

Dritter Ton · tief, fallend-steigend (214; im Satz meist 21)

马 mǎ (Pferd)

Geh tief und bleib tief, oft mit einem leichten Knarren in der Stimme. Das volle Absinken und Wiederansteigen hörst du nur am Ende einer Äußerung oder bei einem einzeln gesprochenen Wort; mitten im Satz ist er einfach ein tiefer Ton.

Vierter Ton · fallend (51)

骂 mà (schimpfen)

Hoch anfangen und kräftig nach unten fallen, wie ein energisches „Nein!“ oder „Halt!“. Kurz und entschieden – ein langsamer Fall aus mittlerer Höhe kann wie ein dritter Ton klingen.

Neutraler Ton · kurz und leicht

吗 ma (Fragepartikel)

Unbetont und schnell, ohne eigene Kontur. Seine Höhe ergibt sich aus der Silbe davor: nach einem dritten Ton etwas höher, nach einem vierten tiefer.

Willst du wissen, ob du die Töne wirklich triffst? Im chinesischen Töne-Test sprichst du echte Wörter ein und siehst für jede Silbe, welcher Ton erwartet und welcher gehört wurde. Chinesische Töne Test →

Tonwechsel, die du kennen musst

Manche Töne verändern sich je nach der folgenden Silbe (Ton-Sandhi). Pinyin schreibt in Wörterbüchern meist den ursprünglichen Ton – die Änderung musst du beim Sprechen selbst vornehmen. Diese vier Regeln decken fast alles ab, was dir als Lernende oder Lernender begegnet:

Zwei dritte Töne hintereinander

你好 nǐ hǎo → gesprochen ní hǎo

Der erste dritte Ton wird zum zweiten Ton. Pinyin schreibt weiter das Zeichen des dritten Tons, du sprichst aber eine Steigung.

不 bù vor einem vierten Ton

不是 bù shì → gesprochen bú shì

Vor einem vierten Ton wird 不 zum zweiten Ton. Überall sonst bleibt es beim vierten Ton: 不好 bù hǎo, 不忙 bù máng.

一 yī vor einem vierten Ton

一个 yī gè → gesprochen yí gè

Vor den Tönen 1, 2 und 3 wird 一 zum vierten Ton (一天 yì tiān). Allein, beim Zählen, in Jahreszahlen und am Wortende bleibt es yī.

Der „halbe“ dritte Ton

我们 wǒmen, 很忙 hěn máng

Vor jedem Ton, der kein dritter ist, behält der dritte Ton nur seinen tiefen Teil – ohne Wiederanstieg.

Tonwechsel im Töne-Test ausprobieren →Eigene Sätze im Aussprache-Checker prüfen →

Die 21 Anlaute (Konsonanten)

Die Anlaute werden danach gruppiert, wo im Mund der Laut entsteht. Für Deutschsprachige gibt es eine gute Nachricht: Den entscheidenden Unterschied – Behauchung – kennst du schon. Das deutsche p in „Paul“ wird mit einem Luftstoß gesprochen, das b in „Ball“ nicht. Genau so unterscheiden sich b/p, d/t, g/k, z/c, zh/ch und j/q im Chinesischen: durch den Luftstoß, nicht durch Stimmhaftigkeit. Die Schwierigkeit liegt woanders – in den Buchstaben, die du automatisch deutsch liest.

Lippen
b · p · m · f
b ist stimmlos und unbehaucht, p stark behaucht – im Chinesischen meist noch kräftiger als im Deutschen. Ein stimmhaftes b wie in „Ebbe“ ist nicht nötig. m und f wie im Deutschen.
Zungenspitze am Zahndamm
d · t · n · l
d = unbehauchtes t, t = behauchtes t. Halt ein Blatt Papier vor den Mund: Bei t muss es sich bewegen, bei d kaum. n und l wie im Deutschen.
Hinterer Gaumen
g · k · h
g = unbehauchtes k, k = behauchtes k. Ein Vorteil für dich: h ist kein Hauchlaut wie in „Haus“, sondern liegt nahe am deutschen „ach“-Laut, oft etwas weicher gerieben.
Zunge flach hinter den unteren Zähnen
j · q · x
Zungenspitze unten, Zungenrücken zum Gaumen, Lippen breit. x liegt zwischen dem „ich“-Laut und „sch“, j ist ein unbehauchtes, weiches „dj“, q dasselbe mit Luftstoß („tj“ + Hauch). Sie stehen nur vor i und ü. Niemals wie deutsches j, „kw“ oder „ks“ lesen!
Zungenspitze nach hinten gebogen
zh · ch · sh · r
Retroflexe Laute: Die Zungenspitze zeigt nach oben und hinten zum Gaumen. sh klingt dunkler als deutsches „sch“ und wird ohne vorgestülpte Lippen gesprochen. zh ist unbehaucht, ch behaucht. r ist ein summender Laut aus derselben Zungenstellung – kein Zäpfchen-r.
Zungenspitze hinter den oberen Zähnen
z · c · s
z ist ein unbehauchtes „ts“, dem deutschen z in „Zeit“ sehr ähnlich. c ist kein k, sondern ein behauchtes „ts“ – wie „ts“ plus kräftigem Hauch. s ist immer stimmlos, auch vor Vokalen.

Retroflex: shī shí shǐ shì

shī · shí · shǐ · shì

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Palatal: xī xí xǐ xì

xī · xí · xǐ · xì

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Auslaute und Pinyin-Schreibregeln

Auslaute sind alles nach dem Anlaut: ein einfacher Vokal (a, o, e, i, u, ü), eine Vokalverbindung (ai, ao, ou, ia, uo …) oder ein Vokal mit Nasalendung (-n oder -ng). Nach ihrem ersten Laut lassen sie sich in vier Familien einteilen. Das ü kennst du aus dem Deutschen – es entspricht ziemlich genau dem langen ü in „über“. Auch -ng ist vertraut: wie in „lang“, ohne hörbares g oder k am Ende.

Einfache Auslaute

a · o · e · ai · ei · ao · ou · an · en · ang · eng · ong · er

Beginnend mit i

i · ia · ie · iao · iu · ian · in · iang · ing · iong

Beginnend mit u

u · ua · uo · uai · ui · uan · un · uang

Beginnend mit ü

ü · üe · üan · ün

Schreibregeln, die das Pinyin-Bild verändern

  • Ohne Anlaut wird i zu y und u zu w: ia → ya, ie → ye, uo → wo, i → yi, u → wu.
  • ü wird nach j, q, x und y ohne Punkte geschrieben (ju, qu, xu, yu, yuan, yun), gesprochen bleibt es ü. Nach n und l behält es die Punkte (nǚ, lǜ), weil es dort auch nu und lu gibt.
  • Drei Auslaute werden nach einem Anlaut verkürzt: iou → iu (liù), uei → ui (guì), uen → un (dùn). Der versteckte Vokal ist leise noch zu hören.
  • Das i in zi, ci, si, zhi, chi, shi und ri ist kein „i“: Es ist ein summendes Weiterklingen des Konsonanten.
  • Das Tonzeichen steht auf a, sonst auf o oder e; bei iu und ui auf dem zweiten Buchstaben (liù, guì).

6 Aussprachefehler, die Deutschsprachige typischerweise machen

1. ei, ie und e nach deutschen Regeln lesen

Das ist der Klassiker. Pinyin ei ist kein deutsches „ai“, sondern ein e mit i-Nachklang wie in englisch „day“: 北京 Běijīng beginnt mit „bej“, nicht mit „bai“. Pinyin ie ist kein langes i wie in „Liebe“, sondern i + e: 谢谢 xièxie hat zwei hörbare Vokale. Und das einzelne e (饿 è, 喝 hē) ist kein „e“ wie in „See“, sondern ein ungerundeter, hinten gebildeter Vokal – sag „o“ und zieh dabei die Lippen breit.

2. j, q, x, ch und zh wie im Deutschen lesen

Pinyin-j ist kein Jot („ja“), sondern ein weiches „dj“: 鸡 jī. q ist kein „kw“, sondern dasselbe mit Luftstoß: 七 qī. x ist kein „ks“, sondern ein Reibelaut zwischen „ich“ und „sch“: 西 xī. ch ist weder der „ich“- noch der „ach“-Laut, sondern ein behauchtes, retroflexes „tsch“: 吃 chī. Und zh ist kein „z-h“, sondern ein stimmloses, unbehauchtes, retroflexes „dsch“: 中 zhōng.

3. w wie deutsches w sprechen

Pinyin w ist ein Halbvokal wie im englischen „water“ – die Lippen runden sich, berühren aber nicht die Zähne. 我 wǒ ist nicht „vo“, und 王 Wáng ist nicht „Wang“ mit deutschem w. Hilfreich: Denk an w als ein ganz kurzes u am Silbenanfang (u + ǒ). Ein v gibt es in der Pinyin-Aussprache überhaupt nicht.

4. Ein stimmhaftes s und das Zäpfchen-r

In weiten Teilen Deutschlands wird s vor Vokal stimmhaft gesprochen („Sonne“). Im Chinesischen ist s immer stimmlos, wie in „Bus“: 三 sān, 四 sì. Das deutsche r im Rachen klingt im Chinesischen falsch. Pinyin-r entsteht mit der Zungenspitze nach hinten gebogen, wie bei sh, nur mit Stimme: 人 rén, 热 rè.

5. c als k lesen und den Luftstoß unterschätzen

Wer „Café“ und „Computer“ im Kopf hat, liest 菜 cài schnell als „kai“. Pinyin c ist aber ein behauchtes „ts“. Allgemein gilt: Du kennst die Behauchung aus p, t, k, aber im Chinesischen trägt sie die ganze Bedeutung – 怕 pà (sich fürchten) und 爸 bà (Papa) unterscheiden sich nur dadurch. Wer regional p und b, t und d kaum trennt (etwa in Sachsen oder Franken), muss hier besonders aufmerksam üben.

6. Deutsche Satzmelodie über die Töne legen

Im Deutschen steigt die Stimme am Ende einer Ja/Nein-Frage und fällt am Ende einer Aussage, und betonte Silben bekommen einen Tonakzent. Das verbiegt chinesische Töne: Ein vierter Ton am Fragesatzende kommt steigend heraus, und die betonte erste Silbe klingt wie ein vierter Ton, egal was dort steht. Die Frage steckt im Chinesischen in Wörtern wie 吗 ma – die Töne bleiben, wie sie sind. Übe deshalb früh in Zweisilbern und kurzen Sätzen.

So übst du die chinesische Aussprache

Über Töne zu lesen ändert noch nichts – sich selbst zu hören schon. Diese Routine funktioniert, wenn du chinesische Aussprache üben willst:

  1. Schritt 1

    Jede Silbe anhören

    Geh die Pinyin-Tabelle Zeile für Zeile durch und hör dir jede Silbe in allen vier Tönen an. Achte besonders auf die Reihen mit j, q, x und zh, ch, sh.

    Pinyin-Tabelle öffnen →
  2. Schritt 2

    Zuerst die Töne festigen

    Übe Tonpaare und die Tonwechsel – die Töne tragen mehr Bedeutung als jeder einzelne Konsonant. Der Töne-Test zeigt dir, welche Kombination wackelt.

    Chinesische Töne testen →
  3. Schritt 3

    Deinen Stand messen

    Mach einen kurzen Test, der jede gesprochene Silbe nach Ton und Lauten bewertet. Dann übst du gezielt die Laute, die du wirklich falsch machst.

    Gratis-Aussprachetest starten →
  4. Schritt 4

    Täglich mit Rückmeldung üben

    Ein paar Minuten am Tag: echte Wörter und Sätze aufnehmen und jeden Fehler korrigieren, solange er frisch ist.

    Aussprache-Checker verwenden →

TonePerfect hört dir beim Sprechen zu, bewertet jede Silbe getrennt nach Ton, Anlaut und Auslaut und stellt dir daraus eine kurze tägliche Übung mit genau den Lauten zusammen, die dir noch fehlen. Kostenlos starten.

Chinesische Aussprache: häufige Fragen

Ist die chinesische Aussprache schwer?+

Sie ist eher anders als schwer. Mandarin hat nur rund 400 verschiedene Silben, und Pinyin schreibt sie konsequent. Deutschsprachige bringen sogar Vorteile mit: ü, den „ach“-Laut für h, -ng wie in „lang“ und die Behauchung von p, t, k. Schwierig sind vor allem die Töne, die drei Reihen von Zischlauten (zh/ch/sh, j/q/x, z/c/s) und die Gewohnheit, Pinyin-Buchstaben deutsch zu lesen. Mit täglicher Übung und Rückmeldung hörst du die Töne schnell und sprichst sie mit der Zeit zuverlässig.

Wie viele Laute hat das Hochchinesische?+

Standardchinesisch hat 21 Anlaute (Konsonanten am Silbenanfang) und je nach Zählweise etwa 36 bis 38 Auslaute. Zusammen ergeben sie rund 400 gültige Silben; mit den vier Tönen und dem neutralen Ton sind es etwa 1.300 tatsächlich verwendete Ton-Silben.

Welche vier Töne gibt es im Chinesischen?+

Der 1. Ton ist hoch und gleichbleibend (mā), der 2. steigt (má), der 3. ist tief und sinkt ab (mǎ), der 4. fällt kräftig (mà). Dazu kommt ein kurzer, unbetonter neutraler Ton (ma). Dieselbe Silbe mit einem anderen Ton ist ein anderes Wort: 妈 Mutter, 麻 Hanf, 马 Pferd, 骂 schimpfen.

Wie spricht man Pinyin richtig aus?+

Lies Pinyin nie wie Deutsch. Die wichtigsten Unterschiede: j ≈ „dj“, q ≈ „tj“ mit Hauch, x zwischen „ich“ und „sch“, z = „ts“, c = behauchtes „ts“, w wie englisches w, ei wie in englisch „day“, ie = i + e. Eine Pinyin-Tabelle mit Audio, in der du jede Silbe anhören kannst, ist der schnellste Weg, die richtigen Werte ins Ohr zu bekommen.

Soll ich Pinyin vor den Schriftzeichen lernen?+

Ja. Pinyin ist die Umschrift, mit der chinesische Kinder lesen lernen, mit der Wörterbücher die Aussprache angeben und mit der man auf Handy und Computer Chinesisch tippt. Wer es zuerst lernt, kann die Aussprache jedes neuen Wortes zuverlässig lesen.

Was ist der Unterschied zwischen Mandarin und Chinesisch?+

Mit „chinesischer Aussprache“ ist fast immer Standardchinesisch (Putonghua, Hochchinesisch) gemeint, die Amtssprache in China und in Taiwan. Kantonesisch und andere chinesische Sprachen haben eigene Lautsysteme und mehr Töne; dieser Leitfaden behandelt Mandarin.

Wie kann ich meine chinesische Aussprache überprüfen?+

Nimm dich auf und vergleiche mit einer Referenz. Der kostenlose Aussprachetest von TonePerfect gibt dir eine Gesamtnote, eine Tonnote und eine Lautnote sowie eine Auswertung pro Silbe – du siehst also, welcher Laut oder Ton danebenlag, nicht nur eine Gesamtnote. Der Töne-Test prüft ausschließlich die Töne. Für beides brauchst du kein Konto.

Wie lange dauert es, bis meine Aussprache gut ist?+

Das hängt vor allem davon ab, wie regelmäßig du übst. Kurze tägliche Einheiten mit Rückmeldung bringen deutlich mehr als lange, seltene Sitzungen. Die Töne werden meist zuerst stabil; Laute wie die retroflexe Reihe (zh, ch, sh, r) oder das richtige Lesen von ei und e brauchen länger, bis sie automatisch sitzen.