Englische Lautschrift (IPA) online
Gib ein englisches Wort oder einen Satz ein und erhalte die Lautschrift im Internationalen Phonetischen Alphabet (IPA), britisch und amerikanisch, mit Betonungszeichen. Hör sie dir an und sprich dann selbst: Die KI bewertet jedes Wort und jeden Laut.
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Die amerikanische Lautschrift stammt aus dem CMU Pronouncing Dictionary (über 120.000 Wörter), die britische aus Britfone (rund 16.000 der häufigsten Wörter). Die Symbole sind in die Notation der Lernerwörterbücher umgewandelt (Cambridge, Oxford). Gibt es keinen britischen Eintrag, wird nur der amerikanische gezeigt.
So liest du die englische Lautschrift
Die Lautschrift steht zwischen Schrägstrichen: /θɔːt/. Jedes Zeichen steht für einen Laut, nicht für einen Buchstaben: thought hat sieben Buchstaben, aber nur drei Laute. Anders als im Deutschen verrät die englische Schreibung kaum, wie ein Wort klingt.
Das Zeichen ˈ steht vor der betonten Silbe: /kəmˈpjuːtə/. Das Zeichen ˌ markiert den Nebenakzent in langen Wörtern: /ˌɪnfəˈmeɪʃən/. Einsilbige Wörter tragen kein Zeichen.
Der Doppelpunkt ː bedeutet einen langen Laut. Im Englischen ändert die Länge die Bedeutung: /ʃiːp/ (sheep, Schaf) und /ʃɪp/ (ship, Schiff) sind verschiedene Wörter. Dazu kommt: Anders als im Deutschen hängt die Länge nicht davon ab, ob ein oder zwei Konsonanten folgen.
Britische und amerikanische Lautschrift im Vergleich
| Was sich ändert | Wort | Britisch | Amerikanisch |
|---|---|---|---|
| r nach einem Vokal | car | /kɑː/ | /kɑːr/ |
| Der Vokal in hot, dog | hot | /hɒt/ | /hɑːt/ |
| Der Vokal in go, home | go | /ɡəʊ/ | /ɡoʊ/ |
| Unbetontes -er | water | /ˈwɔːtə/ | /ˈwɔːtɚ/ |
| Der Vokal in bird | bird | /bɜːd/ | /bɝːd/ |
| near, hair | hair | /heə/ | /her/ |
Englische Laute (IPA): Tabelle für Deutschsprachige
Alle 44 Laute des Englischen mit Beispielen und dem typischen Fehler von Deutschsprachigen. Tippe auf ein Wort, um es zu hören; „Übungen“ öffnet eine Seite mit Übungswörtern für diesen Laut.
Vokale und Diphthonge
- /iː/seetree
Ein langes „i“ wie in „Biene“, Lippen breit. Nicht mit dem kurzen ɪ verwechseln: sheep – ship. Übungen →
- /ɪ/sitship
Kurz und locker, wie das „i“ in „Kind“. Wird es zu lang und gespannt wie „ie“, wird aus ship ein sheep. Übungen →
- /e/bedten
Wie das kurze „e“ in „Bett“, Mund halb offen. Meist unproblematisch; nur nicht zu „ä“ oder „i“ verschieben.
- /æ/catman
Mund weit offen, zwischen „a“ und „ä“. Typisch ist ein deutsches „e“ oder „ä“, dann klingt man wie men und bad wie bed. Übungen →
- /ʌ/cuplove
Ein kurzes, zentrales „a“ ohne Lippenrundung. Nicht „o“ und nicht „u“: love ist /lʌv/, nicht „lowe“ oder „luwe“.
- /ɑː/carfather
Ein langes, tiefes „a“, die Zunge liegt hinten (wie in „Vater“, nur dunkler).
- /ɒ/hotdog
Kurzes, offenes „o“ mit leicht gerundeten Lippen, wie in „Gott“. Nur britisch; amerikanisch steht hier /ɑː/ (hot fast wie „hat“).
- /ɔː/thoughtdoor
Ein langes, offenes „o“ mit gerundeten Lippen, wie in „Tor“ (das lange, offene).
- /ʊ/bookput
Kurz und locker wie das „u“ in „Mutter“. Wird es zu gespannt wie in „Uhr“, klingt book wie „buuk“.
- /uː/foodblue
Ein langes „u“, Lippen gerundet. Nicht mit ʊ verwechseln: pool /puːl/ – pull /pʊl/. Vorsicht, kein deutsches „ü“.
- /ɜː / ɝː/birdwork
Gibt es im Deutschen nicht: etwas zwischen „ö“ und „e“, Lippen nicht gerundet. Amerikanisch mit r-Färbung. Nicht „börd“ oder „würk“ sagen. Übungen →
- /ə/aboutsofa
Der Schwa-Laut, wie das e in „bitte“ (Endsilbe). Im Englischen werden fast alle unbetonten Silben darauf reduziert: about ist /əˈbaʊt/. Sprich die unbetonte Silbe nicht mit vollem Vokal: about ist nicht „a-baut“ mit deutschem a. Übungen →
- /eɪ/dayname
Ein Diphthong: von e zu ɪ. Nicht zu einem reinen „ee“ glätten (name ist nicht „neem“).
- /aɪ/mytime
Wie „ei“ in „Zeit“. Hier hilft das Deutsche.
- /ɔɪ/boycoin
Wie „eu“ in „heute“ (in der Aussprache /ɔɪ/).
- /aʊ/nowhouse
Wie „au“ in „Haus“.
- /əʊ / oʊ/gohome
Kein reines „o“ wie im Deutschen: Britisch beginnt bei ə, amerikanisch bei o, beide gleiten zu „u“. go ist nicht „goh“ mit langem, geradem o.
- /ɪə/nearhere
Britisch: kurzes „i“ plus ə. Amerikanisch /ɪr/.
- /eə/haircare
Britisch: langes offenes „e“, das zu ə gleitet. Amerikanisch /er/.
- /ʊə/tourpure
Britisch: kurzes „u“ plus ə; viele Briten sagen hier /ɔː/. Amerikanisch /ʊr/.
Konsonanten
- /p, t, k/penteacat
Am Anfang einer betonten Silbe behaucht: nach dem Laut folgt ein Luftstoß, stärker als im Deutschen. Ohne ihn klingt pin wie bin.
- /b, d, ɡ/baddogbig
Bleiben auch am Wortende stimmhaft: bad ist nicht bat, dog nicht „dock“. Die Auslautverhärtung des Deutschen („Rad“ = „Rat“) gilt im Englischen nicht.
- /t, d/tenday
Die Zungenspitze berührt den Zahndamm (Alveolen) hinter den oberen Zähnen, nicht die Zähne selbst.
- /f, v/finevery
v ist stimmhaft wie das deutsche „w“, nicht wie unser „v“ in „Vater“ (das klingt wie f). Und w ist etwas anderes: west – vest. Übungen →
- /θ/thinkthree
Stimmlos: Zungenspitze zwischen den Zähnen, Luft strömt heraus. Der Klassiker ist ein „s“ oder „f“ (think → sink, fink). Übungen →
- /ð/thismother
Das stimmhafte Paar zu θ: Zunge zwischen den Zähnen, Stimme an. Nicht „s“, nicht „d“ und nicht „z“ (this → „dis“, „zis“). Übungen →
- /s, z/seezoo
Am Wortanfang ist s stimmlos (see), z stimmhaft (zoo): Das Deutsche macht es umgekehrt („Sonne“ stimmhaft, „Zoo“ = ts). Das englische z ist nie „ts“, und es bleibt auch am Ende stimmhaft: dogs, is.
- /ʃ/shefish
Wie „sch“ in „Schiff“, Lippen leicht nach vorn. Das Deutsche hilft hier.
- /ʒ/visionmeasure
Das stimmhafte Paar zu ʃ, wie das „g“ in „Garage“. Nicht zu „sch“ verhärten.
- /tʃ/chairmuch
Wie „tsch“ in „Matsch“. Nicht zu einem bloßen „sch“ verkürzen.
- /dʒ/jobage
Ein stimmhaftes „dsch“ wie in „Dschungel“. Am Wortende nicht zu „tsch“ verhärten: age ist /eɪdʒ/, nicht „eitsch“.
- /h/hathome
Nur ein Hauch, ähnlich dem deutschen h in „Haus“. Nicht mit dem „ach“-Laut kratzen und am Wortanfang nicht weglassen.
- /m, n/manno
Nasale wie im Deutschen. Hier gibt es kaum Probleme.
- /ŋ/singlong
Der hintere Zungenrücken am weichen Gaumen, wie „ng“ in „Ding“. Kein g danach: sing ist /sɪŋ/, nicht „sing-g“. In finger und anger dagegen folgt ein g. Übungen →
- /l/legball
Vor Vokalen hell, am Silbenende und vor Konsonanten „dunkel“ (ball, milk), mit zurückgezogener Zunge. Das deutsche l bleibt immer hell. Übungen →
- /r/redvery
Nicht im Rachen gerieben und nicht gerollt wie das deutsche r. Die Zungenspitze hebt sich, ohne den Gaumen zu berühren; die Lippen sind leicht gerundet. Im Britischen wird es nach einem Vokal nicht gesprochen: car /kɑː/. Übungen →
- /w/wewindow
Lippen gerundet wie für „u“, dann Gleiten zum Vokal. Nicht „v“ (west – vest, wine – vine). Übungen →
- /j/yesyou
Wie das deutsche „j“ in „ja“. Nicht zu „dsch“ machen: yes ist nicht „jess“ wie „Jeans“.
Häufige Fragen
Was ist Lautschrift?+
Eine Schreibweise, die zeigt, wie ein Wort klingt, mit einem Zeichen pro Laut. Wörterbücher verwenden dafür das Internationale Phonetische Alphabet (IPA), denn die englische Schreibung verrät die Aussprache kaum: thought, though, through und tough enden gleich, klingen aber jeweils anders.
Soll ich die britische oder die amerikanische Lautschrift lernen?+
In deutschen Schulen und Lehrbüchern steht meist die britische Aussprache im Mittelpunkt. Such dir den Akzent aus, den du am häufigsten hörst, und bleib dabei. Die wichtigsten Unterschiede (r nach Vokalen, der Vokal in hot, der in go) siehst du in der Tabelle oben. Die Aufnahme von TonePerfect vergleicht dich mit amerikanischem Englisch.
Warum hat ein Wort mehrere Lautschriften?+
Viele Wörter haben mehrere anerkannte Aussprachen: either spricht man /ˈaɪðə/ oder /ˈiːðə/. Kurze Funktionswörter haben eine schwache und eine starke Form: the ist /ðə/ vor Konsonanten und /ðiː/ bei Betonung. Die häufigste wird zuerst gezeigt.
Kann ich die Aussprache in deutschen Buchstaben aufschreiben?+
Nur sehr grob: Dem Deutschen fehlen θ, ð, æ, ʌ und das englische r und w, und die Auslautverhärtung macht aus bad schnell bat. Eine „Aussprache in deutscher Schrift“ festigt deshalb den deutschen Akzent. Lern lieber einmal die Zeichen (die Tabelle oben erklärt jedes auf Deutsch) und hör dir das Audio an.
Woher stammt die Lautschrift?+
Die amerikanische aus dem CMU Pronouncing Dictionary (über 120.000 Wörter), die britische aus Britfone (rund 16.000 der häufigsten Wörter). Die Symbole sind in die Notation der Lernerwörterbücher umgewandelt (Cambridge, Oxford). Ein Wort, das in keinem der beiden steht, wird als unbekannt gemeldet, nie geraten. Fehlt der britische Eintrag, wird nur der amerikanische gezeigt.
Wie prüfe ich meine Aussprache?+
Klick auf „Meine Aussprache prüfen“, erlaube das Mikrofon und lies den Text vor. Die KI von TonePerfect vergleicht deine Stimme mit einer amerikanischen Referenz, bewertet jedes Wort und jeden Laut und zeigt dir, welcher am schwächsten war. Kostenlos und ohne Anmeldung.
Übe jeden Tag die Laute, die dir schwerfallen
Die TonePerfect-App hört jedes Wort ab, findet die Laute, die dir am häufigsten misslingen, und gibt dir genau dazu Übungen.